Verpackungen und NFC-Tags – eine geniale Kombination

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Verpackungen und NFC-Tags – eine geniale Kombination, die du kennen solltest! Noch nichts davon gehört? Oder zumindest von der Kombination der beiden? Mittlerweile ist der NFC-Tag bestimmt schon mal im Alltag begegnet. Vielleicht bei einem Werbeträger oder auch einfach in der neuen EC-Karte. Das der NFC-Tag mehr ist als nur ein besserer QR-Code zeigen wir dir hier.

Was genau ist NFC eigentlich?

NFC ist eine Abkürzung und steht für Near Field Communication. Das ganze basiert auf der RFID Technologie, die vereinfacht Mitte der Vierziger Jahre im zweiten Weltkrieg erstmals zur Freund/Feind Erkennung zum Einsatz kam. Später wurde die Technologie bei Siemens weiter entwickelt um zum Beispiel Autoteile beim Lackieren zu identifizieren. Damit dein Auto nicht später einen blauen und einen roten Kotflügel hatte.

Im Prinzip handelt es sich hier um ein Sender-Empfänger-System, welches Daten berührungslos übermittelt. Moderne RFID-Systeme haben eine Reichweite von etwa 10 Metern. Der NFC-Tag als eine Abwandlung des Systems hat aber eine wesentlich geringere Reichweite – je nach Gerät darf der Abstand nicht mehr als einen Zentimeter betragen um eine funktionsfähige Verbindung aufzubauen.

Um das System zum Laufen zu bringen benötigst du einen Sender und einen Empfänger. Sender ist der NFC-Tag und Empfänger ein Smartphone. Der große Vorteil gegenüber einem zum Beispiel QR-Code – du benötigst bei deinem Smartphone keine App, die du erst umständlich installieren und einrichten musst. Dein Smartphone muss lediglich NFC-fähig sein, was heute bei einem Großteil der verwendeten Smartphones schon Standard ist.

NFC-Tags in meiner Faltschachtel – was mache ich damit?

Mit dem NFC-Chip ergeben sich für dich und deine Verpackung zahlreiche neue Marktingmöglichkeiten. Aber auch für die Lagerhaltung eignet sich der Tag – so kann mit Hilfe das Chips automatisch erfasst werden, was in welcher Menge sich noch in deinem Lager befindet, wieviele Verpackungen wann das Lager verlassen haben und ob es Zeit wird, neue Verpackungen zu ordern.

Für deinen Kunden kann mit dem Chip zudem ein sinnvoller Mehrwert geschaffen werden. Etwa indem du ihn Information zum Produkt abrufen lässt. Bedienungsanleitungen, Inhaltstoffe, Tipps und Tricks. Oder verbinde ihn direkt mit deiner Hotline – bei einem Problem hält er einfach sein Smartphone gegen den Chip! Aber auch Promotions oder Gewinnspiele sind denkbar – leite ihn einfach auf eine deiner Landingpages.

Nicht zu sehen – keine Einschränkungen beim Design!

Das beste – deiner Verpackung wird man den Chip nicht einmal ansehen. Der NFC-Tag wird innerhalb der Verpackung angebracht oder auch kaschiert. Hinsichtlich deines Verpackungsdesigns hast du also keinerlei Einschränkungen. Insbesondere wenn du den Chip hauptsächlich für die Logistik benötigst kannst du den Chip so anbringen, dass dein Kunde nichts von ihm sieht.

Soll der Kunde dagegen interagieren ist ein kleiner Hinweis auf die Position des Chips natürlich sinnvoll. Im Gegensatz zum QR-Code, der zwangsläufig Platz auf deiner Verpackung einnimmt und damit auch die Gestaltung beeinflusst, kannst du deinen Hinweis aber gestalten wie du möchtest. Einfluss auf die Funktionsfähigkeit des Chips hat dies nicht.

Du bist neugierig geworden und möchtest mehr zum Thema NFC erfahren und wie es dich bei deiner nächsten Verpackung oder Faltschachtel weiterbringen kann? Dann melde dich bei uns und lass dich ausführlich beraten! Ruf uns unter 0 61 32 / 79 171 82 an oder schreib uns über unser Kontaktformular!

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Ein sehr schönes Beispiel für die Verwendung eines NFC-Tags findet sich beim Cardboard, einer Virtual Reality Brille, unserer Muttergesellschaft Wolf-Ingelheim. Angebracht auf der Innenseite des Cardboards dient der NFC-Tag dazu, ein App zu starten und den Benutzer direkt auf eine Webseite mit VR-fähigem Inhalt zu leiten. Anschauen lohnt sich!